Archäologie, GPS, Was ist Archäologie

GPS in der Archäologie

GPS in der Archäologie

GPS Tracker zeigen genaue Standorte an, dies funktioniert mithilfe eines globalen Navigationssatellitensystems. Bekannt sind solche Techniken den meisten durch Navigationssysteme in Autos oder auf Handys. Genaue Orte können innerhalb eines Toleranzbereichs von ca. 10 Metern wiedergefunden werden.

Verwendung von GPS Trackern

Neben der Anwendung in einem Navigationssystem werden solche Tracker auch zur Diebstahlsicherung eingesetzt, wer sein teures Fahrrad oder ein Instrument schützen will, bringt dort einen Tracker an. Diesen kann er dann per SMS oder App orten, falls der Gegenstand entwendet wird oder verloren geht. Der Standpunkt des Trackers wird regelmäßig aktualisiert und gibt so immer aktuelle Daten preis, dies beschleunigt die Suche.
Solche Tracker bieten die Möglichkeit den besagten Gegenstand virtuell einzuzäunen, wenn die Markierung verlassen wird so erhält man eine Meldung und den aktuellen Standort.
GPS Tracker bieten zusätzlichen Schutz, beispielsweise durch eine Notfalltaste. Je nach Anbringung kann die Taste bei Bedarf ausgelöst werden und der Tracker sendet ein Signal an den vorher hinterlegten Notfallkontakt. Auch Wanderer oder Radsportler profitieren von der Nutzung, so können Routen ausgewertet werden und der Rückweg kann mithilfe von GPS schnell gefunden werden.

Anwendung von GPS Trackern in anderen Gebieten

In der Archäologie und auch bei Hobby Archäologen werden GPS Tracker eingesetzt. Dies ermöglicht die Einmessung von archäologischen Fundorten und Grabungsflächen.

Vorgehen der Archäologen

Ob nun Archäologen oder Menschen, die der Archäologie in Ihrer Freizeit als Hobby nachgehen, die Vorgehensweise ist ähnlich. Ausgewählte Orte werden nach einem bestimmten Schema abgegangen und gewissenhaft nach Funden abgesucht, diese Feldbegehungen erlauben eine fast lückenlose Suche sowie eine ausführliche Dokumentation der Fläche. Bei Ausgrabungen wird die Stelle zunächst abgesteckt und vermessen, so kann diese später aufgefunden werden. Nun wird das Bodenmaterial sorgfältig Stück für Stück abgetragen und untersucht. Dies geschieht häufig mit kleinem Werkzeug oder auch Pinseln, immer abhängig von dem vermuteten Fund.

Meldungen der Funde per GPS Finder

Archäologische Fundstellen sind meldepflichtig und müssen dokumentiert werden, ebenso wie der Fund. Zu diesem Zweck wird ein Smartphone mit GPS Ortung oder ein GPS Tracker angewandt. So kann der genaue Standort eingegeben und später wieder aufgesucht werden, ebenso werden alle Umstände des Fundes beschrieben. Das Fundstück wird nun für kurze Zeit in einem regionalen Museum gelagert. Ein Fund ohne Zusammenhang bietet der Forschung keinen Mehrwert, daher ist eine genaue Dokumentation von Ort und Umständen wichtig.

Gesammelte Messdaten

Mithilfe von gesammelten Messdaten in der Datenbank können dokumentierte Fundorte zu jedem beliebigen Zeitpunkt wiedergefunden werden. Dies hilft bei der Forschung enorm weiter, der Ort in Zusammenhang mit dem Fundstück gibt dem Archäologen eine gute Basis um Zusammenhänge zu ergründen. So erhält man einen Überblick über Vergangenes und kann dies angemessen aufbewahren.
Auswertung der Daten
Die gesammelten Daten werden im Anschluss ausgewertet und es wird eine Karte zum Fundort erstellt. Zusätzlich zu einem GPS Tracker benötigen Archäologen hier noch eine spezielle Software zur Auswertung. Hier werden nicht nur der Ort und das Fundstück dokumentiert sondern auch das Datum der Ausgrabung. Jedes Datum erhält eine eigene Position und wird synchronisiert. So können eigene Karten erstellt werden die bis auf einen Zentimeter genau sind.

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